Sophie Paulig

Foto: Jens Schulze/EMA

Sophie Paulig

Studentin

Kirchenkreis Lüneburg

Warum haben Sie für die Landessynode kandidiert?

Mir ist wichtig, dass sich junge Menschen stärker in die kirchliche Gremienarbeit einbringen und an Entscheidungsprozessen beteiligt sind. Viele der Entscheidungen, die heute getroffen werden, wirken langfristig – und gerade junge Menschen werden sie in Zukunft mittragen müssen.

Als junge Synodale bringe ich meine Erfahrungen aus der evangelischen Jugend sowie aus meinem Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit ein. Dadurch kann ich einen anderen Blickwinkel einbringen und die Ideen und Wünsche junger Menschen stärker in die Landessynode tragen.

Außerdem muss sich Kirche stärker mit Fragen von Ressourcen und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Nur wenn wir verantwortungsvoll mit unseren Möglichkeiten umgehen, bleiben wir auch in Zukunft handlungsfähig.

Welche Themen sind Ihnen in der synodalen Arbeit besonders wichtig?

Neben den Anliegen junger Menschen liegt mir besonders das Ehrenamt am Herzen. Ehrenamtliche werden in Zukunft einen immer größeren Teil der kirchlichen Arbeit tragen. Deshalb ist es wichtig, sie als eigene Zielgruppe ernst zu nehmen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und ihre Arbeit wertzuschätzen.

Wie wünschen Sie sich die Kirche von morgen?

Für mich ist Kirche vor allem ein Ort der Begegnung. Sie hat die Chance, Traditionen und neue Wege miteinander zu verbinden und Räume für Austausch zu schaffen.

Insbesondere für junge Menschen kann Kirche ein Safe Space sein – ein Ort, an dem sie sich ausprobieren, ihre Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen können. Diese Räume zu bewahren und weiterzuentwickeln, ist mir sehr wichtig.

Gremien

Mitglied:

Ausschuss für kirchliche Mitarbeit, Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, Medien und Kommunikation

Gruppe:

Lebendig – Vielfältig – Kirche (LVK)