Mit einem geistlichen Impuls hat Regionalbischöfin Marianne Gorka beim Neujahrsempfang der Johanniter in der St.-Johannis-Kirche in Lüneburg das Engagement des Johanniterordens und seiner Werke gewürdigt.
Lüneburg, 6. Februar 2026
In ihrem Grußwort dankte sie den Johannitern für ihren Glauben und ihren Dienst an den Menschen und erinnerte an die über 900-jährige Tradition des Ordens, „Kranke zu pflegen, sich der Schwachen anzunehmen und für den christlichen Glauben einzustehen“.
Der Neujahrsempfang fand am 6. Februar 2026 in der Lüneburger Innenstadtkirche St. Johannis statt. Zu den Gästen gehörten unter anderem Prof. Dr. Johannis von Lüpke für den Johanniterorden, Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch sowie Dr. Inge Voltmann-Hummes als Stellvertreterin des Landrates. Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und den Dienst der Johanniter in Stadt und Region in den Blick zu nehmen.
„Institutionelle Bekenntniskraft zu Christus“
Gorka dankte den Mitgliedern und Mitarbeitenden des Johanniterordens ausdrücklich „für Ihren Glauben“. In einer Zeit, in der Lebensentwürfe und Weltdeutungen „enorme Zentrifugalkräfte entwickeln“, erkenne sie dankbar an, „dass sich in der Johannitergemeinschaft so etwas wie eine institutionelle Bekenntniskraft zu Christus/zum christlichen Glauben ausgeprägt hat“. Ordensregel, Ordensgebet und Leitbild zeigten, dass die geistliche Grundlage nicht Beiwerk, sondern tragendes Fundament des Handelns sei.