Regionalbischöfin Marianne Gorka in das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung berufen

Nachricht 19. März 2026

Auf Vorschlag des Kuratoriums der Hanns-Lilje-Stiftung hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers Regionalbischöfin Marianne Gorka in das Kuratorium der Stiftung berufen. Sie folgt zum 1. April 2026 auf Friedrich Selter, dessen Amtszeit turnusgemäß endet.

Marianne Gorka ist Regionalbischöfin für den Sprengel Lüneburg. Zuvor war sie Leiterin des Posaunenwerks der Landeskirche und stellvertretende Direktorin des Zentrums für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster Hildesheim.

„Kultur und Musik eröffnen Räume, in denen sich Glaube auf neue Weise zeigen kann – sinnlich, lebendig, mit offenem Ohr für die Welt. Mich bewegt, wenn Kirche in solchen Begegnungen Resonanz findet. Die Hanns-Lilje-Stiftung unterstützt Menschen und Projekte, die diesen Dialog zwischen Glauben und Kultur möglich machen – das ist mir ein Herzensanliegen", sagt Marianne Gorka.

Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Kunst und Kultur, Politik und Gesellschaft sowie mit Wissenschaft, Technik und Wirtschaft. Sie wurde 1989 gegründet und gehört zu den größten fördernden kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

Zwölf Personen des öffentlichen Lebens bilden das Kuratorium der Stiftung. Das Kuratorium entscheidet über die Schwerpunkte in der Arbeit der Stiftung und über die Vergabe der Projektmittel. Die Kuratorinnen und Kuratoren arbeiten ehrenamtlich.

Hintergrundinfos

Mit einem Stiftungsvermögen von rund 14 bis 15 Millionen Euro zählt die Stiftung zu den größten evangelischen Förderstiftungen in Deutschland. Ihr Ziel ist es, den Dialog von Kirche und Theologie mit Kunst und Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken.

Gefördert werden insbesondere interdisziplinäre und innovative Projekte mit überregionaler Wirkung. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung mehr als 1.900 Vorhaben unterstützt. Darüber hinaus setzt sie eigene Impulse, etwa durch Veranstaltungsformate wie das Hanns-Lilje-Forum sowie durch den Stiftungspreis „Freiheit und Verantwortung“.

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