Etwa 500 Menschen feierten am Reformationstag einen „Herr der Ringe“-Gottesdienst in der Bad Bevenser Dreikönigskirche. Zwischen Auenland und Mordor ging es um Freundschaft, Mut und die Frage, was Menschen auf schweren Wegen trägt.
Bad Bevensen, 31. Oktober 2026
Frodo hat Angst. Der Weg ist zu weit, die Aufgabe zu groß. Am liebsten würde der Hobbit zurück nach Hause, ins vertraute Auenland. Doch dann tritt Sam an seine Seite: „Ich kann auch nicht versprechen, dass er leicht wird. Aber ich kann neben dir gehen.“ Ein Dialog aus Mittelerde – mitten in der Bad Bevenser Dreikönigskirche.
Rund 500 Personen nahmen am 31. Oktober an dem Gottesdienst teil, der Motive aus J. R. R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ mit biblischen Texten und Fragen des eigenen Lebens verband. Moos und Blätter, besondere Lichtstimmungen und Musik verwandelten die Kirche in eine Landschaft zwischen dem friedlichen Auenland und dem bedrohlichen Mordor. Pastorin Carolin Luck und Pastor Johannes Luck hatten den Abend gemeinsam mit einem Team lange vorbereitet – von der Dekoration bis zur inhaltlichen Verbindung zwischen Fantasygeschichte und Reformationstag.