Für Menschen da sein und einander Mut machen: Regionalbischöfin Marianne Gorka besucht Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen
Wolfsburg-Wittingen, 03. Oktober 2026
Bei ihrer Kirchenkreisvisitation hat Regionalbischöfin Marianne Gorka zahlreiche Gemeinden, kirchliche Einrichtungen und diakonische Dienste im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen kennengelernt. Im Mittelpunkt standen die Frage, wie Kirche Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, der Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen und die Zukunft kirchlicher Arbeit. Besonders wichtig sind Gorka Menschenwürde, Gastfreundschaft und verlässliche Beziehungen.
„Das war wirklich beglückend, das kann ich nicht anders sagen“, lautet das erste Fazit von Regionalbischöfin Marianne Gorka nach ihrer Visitation im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen. Eine Woche lang besuchte sie Gemeinden, Einrichtungen und Dienste, sprach mit haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden und tauschte sich mit Vertreter aus Politik, Kirche und Diakonie aus.
Was ihr besonders in Erinnerung bleibt, ist die große Bereitschaft, für andere Menschen da zu sein. „Ich habe so viel Warmherzigkeit erlebt in diesen Tagen. Überall hat man einen guten Blick dafür, was Menschen brauchen. Ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte, eine offene Tür, bei der man einfach mal anklopfen kann. Das ist so unglaublich viel wert“, sagt Gorka.
Für die Regionalbischöfin zeigt sich darin eine wesentliche Stärke der evangelischen Kirche: Menschen wahrzunehmen, sie zu begleiten und Gemeinschaft zu ermöglichen – unabhängig davon, ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben.
Kirche begleitet Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen
Das Besuchsprogramm machte deutlich, wie vielfältig kirchliche Arbeit im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen ist. Marianne Gorka lernte unter anderem die Sozialdiakonischen Dienste, die Familienbildungsstätte, die Telefon-, Notfall-, Krankenhaus- und Altenheimseelsorge sowie die Ehe-, Familien- und Lebensberatung kennen. Auf dem Programm standen außerdem das Jugendcafé Anna, ein Kinder- und Familienzentrum in Wolfsburg, die Evangelische Grundschule Waldschule Eichelkamp und das Kloster Isenhagen.
Auch die Arbeit der Diakonie und die Zusammenarbeit mit politischen Verantwortlichen waren Themen der Gespräche. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen sind, vor denen kirchliche Einrichtungen stehen – und wie eng sie mit den gesellschaftlichen Entwicklungen vor Ort verbunden sind.